Eine heiße Spur der Kriminalprävention

Für diese Projekt wurden zwei Figuren entwickelt: Ludwig L. Lupe und Svenja Schnüffel. Beide sind Geheimdetektive, die knifflige Fälle zu Themen der Kriminalprävention lösen müssen. Die Figuren tauchen altersentsprechend in den Angeboten immer wieder auf.
Das Projekt startet im Kindergarten und wird bis in die weiterführenden Schulen fortgeführt. Dies ist für eine nachhaltige Präventionsarbeit sehr wichtig.

Die Präventionsforschung geht davon aus, dass einzelne Projektangebote und das Erlernte nur eine gewisse Zeit nachhaltig wirken. Einmal erlerntes Verhalten muss von Zeit zu Zeit aufgefrischt und positiv verstärkt werden. Das heißt, die Zielpersonen müssen für ihr positives Verhalten gelobt und belohnt werden.

Genau hier setzen wir an. Den Kindern in der Grundschule werden spannende Rötselfälle gezeigt, die dazu ermuntern sollen, selbst Lösungen zu finden. Im Anschluss daran, wird das Präventionsthema, welches hinter dem Fall steckt, thematisiert und bearbeitet. Die Figuren Ludwig L. Lupe und Svenja Schnüffel sollen im Idealfall "Kultfiguren" werden, an die man sich noch im fortgeschrittenen Alter gerne zuückerinnert.

Zu diesem Projekt wurde ein eigener Projektleitfaden für Kindergärten/ Kindertagesstätten, Grundschulen, weiterführende Schulen und Jugendarbeit entwickelt, der sowohl die theoretischen Aspekte wie auch praktische Anregungen zur Umsetzung beinhaltet. Der Projektleitfaden kann über die Schulsozialarbeit oder das Jugendhaus bezogen werden

Zielsetzung

"Lupe und Schnüffel" spannt einen roten Faden zwischen den einzelnen Angeboten in der Kriminalprävention. Dies ist für eine nachhaltige Präventionsarbeit von großer Bedeutung.
Zum einen sollen Kinder und Jugendliche sich altersspezifisch mit verschiedenen Themen der Kriminalprävention - zum Beispiel Diebstuhl, körperliche und seelische Gewalt, Mobbing etc. auseinandersetzen. Das Projekt vermittelt ihnen Fähigkeiten und Kenntnisse, um solche Situationen in der Zukunft besser bewältigen zu können. Sie sollen sensibilisiert werden, straffälliges Verhalten zu erkennen und ihm entsprechend zu begegnen.
Das Projekt vermittelt ihnen hierfür Fähigkeiten und Kenntnisse. Zum einen ist es wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen, selbständig Lösungsstrategien entwickeln und diese ausprobieren können. Die theoretische Grundlage hierfür ist das Konzept des Empowerments. In Empowerment steckt das Wort "power", welches unter anderem die Bedeutungen hat wie "Stärke", "Kompetenz", "Durchsetzungskraft" und "Alltagsvermögen". Jeder Einzelne soll befähigt werden, seinen Alltag mit seinen täglich gestellten Anforderungen, Komplikationen und Problemen selbst zu bestehen und ein Leben in eigener Regie zu führen. Zum anderen sollen mit diesen Projekt Kreativität, Selbstbewusstsein, Sozialkompetenz und das Zugehörigkeitsgefühl zum Gemeinwesen gefördert und geschult werden.

Lehrer und Lehrerinnen können das Angebot bei der Schulsozialpädagogik buchen!